Heere: Aktiv gegen Steuerhinterziehung – Rot-Grün zahlt sich aus

Der Druck gegen Steuersünder in Niedersachsen steigt. Am 30. September startete der internationale Austausch von Steuerdaten zu Finanzkonten. Für Steuerhinterzieher wird es durch den Informationsaustausch mit anderen Staaten immer schwieriger werden, Geld vor den Finanzbehörden zu verstecken. Rund 11.000 Selbstanzeigen gab es in Niedersachsen seit 2013, also im Jahresschnitt etwa 3.000.

„Diese Zahl der Selbstanzeigen macht deutlich, dass Rot-Grün hier den richtigen Weg geht, in dem sie die Steuerhinterziehung aktiv bekämpft“ sagt der haushalts- und finanzpolitische Sprecher der Grünen Gerald Heere hierzu.
Niedersachsen hat 100 zusätzliche Stellen für die steuerlichen Außendienste geschaffen und auch der Informationsaustausch mit sogenannten „Steueroasen“ wurde weiter gestärkt. In der nächsten Legislaturperiode wollen Grüne zudem weiter 500 Stellen im Steuervollzug schaffen.

„Die strafbefreiende Selbstanzeige sowie die Ankäufe von Steuer-CDs zahlen sich aus für Niedersachsen.“ so Heere. Rot-Grün hat in den vergangenen fünf Jahren gezeigt, dass wir das Thema ernst nehmen und anpacken, denn Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt. Vielmehr kann durch den konsequenten Kampf gegen Steuerstraftaten die Einnahmebasis unseres Landes auf eine bessere Grundlage gestellt werden. Mit dem zusätzlichen Geld ist es möglich, in unsere gemeinsame Zukunft zu investieren – und daran sollten schließlich alle Büger*innen ein Interesse haben. „Die Landesregierung hat sich hier erfolgreich auf den Weg gemacht, und diesen Weg werden wir in den nächsten fünf Jahren weitergehen“ sagte der Abgeordnete abschließend.

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