Tempo 30 (Bildquelle: CC0 / pexels.com)

Modellprojekt – Heere: Weniger Tempo für mehr Sicherheit

Niedersächsische Kommunen haben jetzt die Gelegenheit, sich bis zum 31. Januar 2018 auf das nun ausgeschriebene und durch Erlass vom 26. September 2017 veröffentlichte Modellprojekt „CO2 reduzieren, Lärm mindern, Vision Zero mit Tempo 30“ zu bewerben. Der „Runde Tisch“ zum Modellprojekt wird im Januar 2018 aus den eingegangenen Bewerbungen eine Auswahl treffen. „Endlich gibt es Möglichkeiten, Temporeduzierungen auch dort durchzusetzen, wo der Bund sich seit Jahrzehnten nicht in der Lage sieht, kreative Handlungsspielräume ohne großen bürokratischen Aufwand zuzulassen“, freut sich der grüne Gerald Heere, Abgeordneter für Braunschweig.

Das Modellprojekt ist vom Niedersächsischen Landtag im August 2016 auf den Weg gebracht worden. Längst haben seither mehr als 35 niedersächsische Kommunen ihr Interesse zur Teilnahme bekundet, auch in Braunschweig liegen dazu Ratsbeschlüsse vor. „Dieses Modellprojekt ist ein wichtiger Schritt hin zu einer sich verändernden Mobilität, die auf weniger Tempo, weniger Emissionen und Lärm setzt. Das bedeutet vor allem für die Radfahrenden und Fußgänger hier in Braunschweig mehr Sicherheit im Straßenverkehr“, erklärt Heere.

Bewerbungsberechtigt ist grundsätzlich jede Kommune. Aus Sicht der Mitglieder des „Runden Tisches“ sollen sowohl kleinere, mittlere als auch große Kommunen teilnehmen können.

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