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Psychosoziale Prozessbegleitung – Heere: „Mehr Opferschutz in Strafverfahren “

Die Landesregierung hat heute (30. Mai 2017) eine Verordnung über die Vergütung der Psychosozialen Prozessbegleiter in Strafverfahren beschlossen. Prozessbegleiter unterstützen Opfer von Straftaten von Beginn des Ermittlungsverfahrens an über das gesamte Gerichtsverfahren hinweg und stärken die Betroffenen in ihrer Doppelrolle als Zeuginnen und Zeugen sowie als Verletzte einer Straftat.

„Mit dieser Verordnung erhält die Psychosoziale Prozessbegleitung in Niedersachsen eine verlässliche finanzielle Grundlage“, erklärte dazu Gerald Heere, Landtagsabgeordneter der Grünen in Niedersachsen. „Auch die Arbeit der Frauen- und Mädchenberatung bei sexueller Gewalt e.V. wird dadurch honoriert und anerkannt.“

Viel zu lange habe sich das Strafprozessrecht zu sehr auf die Täterinnen und Täter und nicht auf die Opfer von Straftaten konzentriert. Niedersachsen ist nun eines der ersten Länder, welches die Vergütung der Prozessbegleitung dauerhaft regelt. „Rot-Grün stärkt auch damit den Opferschutz“, so Heere abschließend.

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