Bildquelle: 4028mdk09/ Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0

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Landtag beschließt Modellversuch „Tempo 30“ – Heere: Mehr an Sicherheit

Am 18. August hat die rot-grüne Mehrheit im Landtag die Ausweitung von Mobilitätskonzepten mit dem Kern der Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 auch auf innerörtliche Hauptverkehrsstraßen in Niedersachsen beschlossen. Mit ihrem Antrag wird die Landesregierung aufgefordert, zusammen mit interessierten Kommunen Modellversuche durchzuführen.

„Unser Antrag versetzt Kommunen und die betroffenen Menschen vor Ort in die Lage, auf Lärm, Schmutz und Gefahren durch den Verkehr auf Durchgangsstraßen selbst Einfluss zu nehmen “, erklärt Gerald Heere, grüner Landtagsabgeordneter. „Auch hier in Braunschweig kann Tempo 30 dabei ein Instrument neben anderen sein, das – an der richtigen Stelle eingesetzt – Lärm und Emissionen reduziert, die Verkehrssicherheit erhöht und Wohn- und Lebensqualität verbessert.“

Die im Oktober vorgesehene Änderung der Straßenverkehrsordnung im Bund zu Tempo 30 würden die Grünen zwar begrüßen. Danach könne Tempo 30 punktuell vor bestimmten Einrichtungen angeordnet werden. „Der Schritt in die richtige Richtung reicht aber bei weitem nicht aus“, so Heere weiter. „Auf ihrem Weg zum Kindergarten, in die Schule oder zum Bus bleiben Kinder und Jugendliche weiterhin den Gefahren durch den Verkehr auf einer Durchgangsstraße ausgesetzt.“

Die Landesregierung wird in den kommenden Monaten ein Konzept entwickeln. Die Grünen rechnen damit, dass sich Anfang 2017 interessierte Kommunen um ihre Teilnahme an dem Tempo-30-Versuch bewerben können.

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