Windpark Schneebergerhof (Bildquelle: Armin Kübelbeck / Wikimedia Commons)

Windpark Schneebergerhof (Bildquelle: Armin Kübelbeck / Wikimedia Commons)

PM: EEG-Umlage sinkt um 0,07 Cent Energiewende muss bezahlbar bleiben

Die Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien sinkt 2015 von 6,24 auf 6,17 Cent pro Kilowattstunde. Das haben die verantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber heute bekannt gegeben. Für Gerald Heere, grüner Landtagsabgeordneter aus Braunschweig, ist der leichte Rückgang ein wichtiges Zeichen: „Es ist eben kein Automatismus, dass die Bürgerinnen und Bürger für die Energiewende jedes Jahr tiefer in die Tasche greifen müssen. Damit die EEG-Umlage auch in den kommenden Jahren stabil bleibt, müssen in Berlin die richtigen Weichen gestellt werden.“

Das EEG-Konto ist gut gefüllt, es weist aktuell einen Überschuss von rund 1,4 Milliarden Euro aus. Heere macht deutlich, dass für Haushalte und den Mittelstand die EEG-Umlage noch deutlicher sinken könnte. „Dafür müssen die gewollt niedrig gehaltenen Preise für klimaschädlichen Kohlestrom angepasst und die Industrieprivilegien auf ein vernünftiges Maß reduziert werden.“

Auch bei der letzten EEG-Reform seien die Ausnahmeregelungen nicht auf diejenigen Unternehmen beschränkt worden, die tatsächlich durch höhere Energiekosten Nachteile im internationalen Wettbewerb erleiden würden. Finanzieren müssten dies weiterhin die Verbraucher.

„Für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren muss insbesondere die kostengünstige Windenergie an Land gefördert werden. Würden die massiven Umweltkosten der fossilen Energien transparent eingerechnet, wäre Wind onshore ohnehin längst die günstigste Technologie“, so Gerald Heere.

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