Mirabellen (Bildquelle: Peavey commonswiki / Wikimedia Commons)

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Dreizehn Schulen in Braunschweig erhalten kostenlos Obst und Gemüse

Mit frischem Obst und Gemüse werden im kommenden Schuljahr die Schülerinnen und Schüler an 13 Schulen in der Stadt Braunschweig versorgt. Das hat der Braunschweiger Landtagsabgeordnete, Gerald Heere (Bündnis 90/Die Grünen) jetzt mitgeteilt.

Die Grundschulen Comeniusstraße, Pestalozzistraße, Am Schwarzen Berge, Schunteraue, Völkenrode/Watenbüttel, Lamme, Broitzem, Hohestieg und Edith Stein, die Freie Schule, die Waldorfschule, die Oswald-Berkhan-Schule und das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte haben sich erfolgreich beim Landwirtschaftsministerium für die Teilnahme beworben.

Hintergrund ist das EU-Schulobst- und Gemüseprogramm, das jetzt von Landwirtschaftsminister Christian Meyer aus Landesmitteln unterstützt und für interessierte Schulen, überwiegend Grundschulen, in Niedersachsens eingeführt wird. Mehr als 600 niedersächsische Schulen erhalten ab dem kommenden Schuljahr, dreimal wöchentlich jeweils 100 Gramm Obst oder Gemüse pro Schüler.

Die Schulen können sich nun einen Anbieter für möglichst regionales Obst und Gemüse aussuchen, der portionsgerecht liefert und sich auch um die Abrechnung kümmert.

„Es ist uns sehr wichtig, dass bereits Grundschulkindern eine gesunde und vielseitige Ernährung mit frischem Obst und Gemüse nahegebracht wird“, sagt Gerald Heere. „Längst nicht alle Kinder kennen das von zuhause. In der Gruppe probieren sie leichter auch mal etwas Neues aus und lernen es schätzen, weil es einfach lecker ist. Auch den Obst- und Gemüsebauern unserer Region bietet die Teilnahme so vieler Schulen neue Absatzmöglichkeiten.“

Im Rahmen des Programms sollen die Schulen auch die Herkunft der verschiedenen Obst- und Gemüsesorten thematisieren und möglichst gemeinsam mit den Kindern die Zubereitung vornehmen.

Frisches Obst und rohes Gemüse seien wegen ihrer wichtigen Inhaltsstoffe auch eine Voraussetzung für eine Ernährung, die frühzeitig gesundheitsgefährdendes Übergewicht vermeidet, betont der Abgeordnete.

Weitere Informationen gibt es auf www.schulobst.niedersachsen.de

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