Schulgebäude in Lüneburg (Bildquelle: Andreas Praefcke / Wikimedia Commons)

Schulgebäude in Lüneburg (Bildquelle: Andreas Praefcke / Wikimedia Commons)

Schulsozialarbeit des Landes bis 2016 gesichert – Neues Konzept in Arbeit

Der niedersächsische Landtag hat heute über die Zukunft der Schulsozialarbeit diskutiert. Vor dem Hintergrund von Verwirrung stiftender Darstellungen aus der Opposition stellt der haushaltspolitische Sprecher, Gerald Heere, klar, dass die rot-grüne Koalition die Bedeutung der schulischen Sozialarbeit sehr hoch schätzt und sie in den kommenden Jahren weiter entwickeln wird.

SPD und Grüne haben bereits mit dem Landtagsbeschluss über den Haushalt 2014 und die Mittelfristige Finanzplanung dafür gesorgt, dass die Schulsozialarbeit aus dem Hauptschulprofilierungsprogramm des Landes bis 2016 in gleicher Höhe finanziert wird.

„In der Zwischenzeit wird ein Konzept erarbeitet, wie schulische Sozialarbeit für alle Schulformen zur Verfügung gestellt, rechtlich abgesichert und solide finanziert werden kann. Dazu müsse auch mit den Kommunen gesprochen werden“, erläutert der Abgeordnete.

Keine Chance sehe Rot-grün jedoch momentan, die regional sehr unterschiedlich begonnene Schulsozialarbeit, die aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) des Bundes bis 2013 finanziert war und ersatzlos ausläuft, aus Landesmitteln weiter zu bezahlen, wie es von der Opposition gefordert werde.

„Es sind je nach Finanzlage und Initiative der Kommunen sehr unterschiedliche Modelle aus Bundesmitteln angeschoben worden, über die das Land bisher nur wenige Informationen besitzt. Eine Übernahme durch das Land ist nicht nur momentan nicht im Haushalt darstellbar, sie würde auch zu regionalen Unausgewogenheiten führen. CDU und FDP machen es sich zu einfach, sie haben im Bund die Mittel für die Sozialarbeit aus dem Bildungs- und Teilhabepaket bis 2013 befristet und keinen Ersatz vorgesehen. Jetzt fordern sie, dass das Land einspringt. Ehrlicher wäre es, die eigene Bundesregierung in die Pflicht zu nehmen“, so Gerald Heere.

 

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