PM: Gute Nachrichten für Pendler – Drei Strecken weiter im Reaktivierungs-Topf

Landkarte der Untersuchungsstrecken (blau); Quelle: Wirtschaftsministerium Niedersachsen

Darum geht’s

In der gestrigen Sitzung des Lenkungsausschusses „Reaktivierung“ des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums wurde entschieden, welche Strecken in einer weiteren Untersuchungsstufe detaillierter für eine Reaktivierung untersucht werden sollen. Aus der Region Braunschweig sind die Strecke von Braunschweig nach Harvesse (Gemeinde Wendeburg), von SZ-Bad nach Peine und von SZ-Lebenstedt nach Fredenberg weiter enthalten.

Das sagen die Grünen

Gerald Heere, Landtagsabgeordneter für Braunschweig und Peine

„Es ist eine gute Nachricht für die Pendler in der Region, dass die drei Strecken weiter untersucht werden. Unter der alten schwarz-gelben Landesregierung wurde der Schienennahverkehr in unserer Region grob vernachlässigt. Rot-Grün ändert dies jetzt!“

„Ganz besonders freue ich mich, dass die Strecke Braunschweig – Harvesse weiter für eine mögliche Reaktivierung untersucht werden soll. Nachdem zunächst die ganze Strecke von Braunschweig nach Celle erfolglos untersucht worden war, habe auch ich mich beim Wirtschaftsministerium dafür eingesetzt, dass dieser Teil-Abschnitt noch einmal gesondert betrachtet wird. Eine Realisierung dieser Strecke wäre nicht nur eine gute Nachricht für die Bevölkerung in der Gemeinde Wendeburg, sondern auch für die VW-Pendler. Mit dieser Verbindung könnte eine direkte Anbindung des Braunschweiger VW-Werks an den Braunschweiger Hauptbahnhof realisiert werden.“

„Der z.T. sehr engagierte Einsatz von Bürgerinitiativen und Kommunalpolitik für die Reaktivierungen zeigt die große Unterstützung vor Ort. Nun gilt es, am Ball zu bleiben und sich auf allen Seiten weiter für die drei Projekte einzubringen.“

Zum Hintergrund

Das Niedersächsische Wirtschafts- und Verkehrsministerium plant die Reaktivierung von stillgelegten Trassen, um eine Verbesserung des Schienenpersonennahverkehrs zu erwirken. In dem Reaktivierungsverfahren sind Vertreter aller Landtagsfraktionen, des Ministeriums, der Landesnahverkehrsgesellschaft, des ZGB, der Verkehrswirtschaft sowie der Umwelt- und Fahrgastverbände einbezogen. In einer ersten Phase wurden 73 Strecken überprüft, 28 Strecken haben nun die nächste Prüfphase erreicht. In 2014 soll schließlich die endgültige Entscheidung gefällt werden. Die Investitionskosten für die Streckenreaktivierung werden zu 75 Prozent vom Land übernommen, den Rest müssen Landkreise und Kommunen vor Ort übernehmen.

Die vollständige Liste der Strecken, die es in die zweite Runde der Reaktivierungsprüfung geschafft haben, gibt es beim Wirtschaftsministerium.

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