PM: Modeunternehmen NewYorker – Verantwortung ist mehr als ein PR-Event

Beim Charity- Events des Braunschweriger Unternehmen New Yorker  ‚Do the Wave‘ sollen am Samstag den 19.01.2013 10.000 Menschen eine Kette durch die Stadt bilden und die längste Welle formen. New Yorker spendet dafür medienwirksam 10 Euro an RTL Kinderhäuser für jeden Teilnehmer und verdoppelt auf 200.000 Euro wenn der Weltrekord gelingt.

Der Braunschweiger Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/ Die Grünen Gerald Heere fordert anläßlich dieser Veranstaltung:

„NewYorker darf soziale Verantwortung hier nicht nur im Rahmen eines PR-Events demonstrieren, sondern muss sich auch der globalen Verantwortung für seine TextilarbeiterInnen stellen und als ersten Schritt endlich das Abkommen über Brand- und Gebäudeschutz in der Textil- und Bekleidungsindustrie in Bangladesch unterzeichnen.“
Bislang haben weltweit über 90 Unternehmen der Textilbranche das Abkommen unterzeichnet (s.u.)

Bereits am 17.05.2013 hatte NewYorker in einer Stellungnahme gegenüber der BZ geäußert, „Einer späteren Unterzeichnung des Abkommens stehen wir positiv gegenüber.“ Bislang wurde das Abkommen aber nicht unterzeichnet.

Seit 2005 haben in Bangladesch mehr als 1.700 TextilarbeiterInnen aufgrund mangelnder Gebäudesicherheit ihr Leben verloren.

Unternehmen, die das Abkommen bisher unterzeichnet haben:
http://www.bangladeshaccord.org/signatories/

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